Einzeltherapie

Leiden Sie an einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer dissoziativen Störung, einer Angst- oder Panikstörung oder haben eine Depression oder Körpersymptome, denen traumatische Erfahrungen zugrunde liegen, dann ist die Arbeit einer Einzeltherapie ein guter Weg, gemeinsam lösungsorientiert Wege aus dem Leiden zu finden.

Ich gehe mit Ihnen nicht den Weg einer klassischen Konfrontation mit dem Trauma. Wir arbeiten ressourcenorientiert, was bedeutet, dass Sie zunächst Stärkung und Sicherheit erfahren,  um dann zu verstehen, was in Ihrem Körper und ihrer Psyche zu den Symptomen geführt hat oder führt.
 
Erst wenn Sie sich gestärkt genug fühlen beginnt die Innere Teilearbeit, ein Ansatz, der heute vielfach in der Traumatherapie eingestzt wird, weil er schonend und heilend ist. Ich lade Sie dazu ein, nach und nach die Anteile in Ihnen kennen zu lernen, die damals in der Vergangenheit "stecken geblieben" sind, (das bedeutet hirntechnisch nicht in Ihr Erfahrungskonzept integriert worden sind) als der Schmerz entstand und zu groß war, um verarbeitet zu werden. In kleinen Schritten schauen wir gemeinsam mit sanften Mentaltechniken auf das Erlebte, um nachzuempfinden, was diese Anteile damals empfunden haben. Immer handelt es sich dabei um Interaktionen, die aus damaliger Sicht das beste waren, was Sie tun konnten. Es waren Überlebensmechansimen des eigenen Systems, so genannte Coping-Strategien.
Die gute Botschaft lautet: Heute ist nicht mehr damals und heute können wir lernen, freie Entscheidungen zu treffen. Die abgespaltenen Gefühlsanteile von damals können "gerettet", getröstet und integriert werden. 
 
Am Ende des Prozesses, der individuell unterschiedlich lange dauern kann, schauen wir gemeinsam noch einmal zurück und auch nach vorne, damit Sie Ihren Weg alleine und mutig weitergehen können.